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Die Agenda hinter dem Gender Mainstream – Dr. Friedrich Weinberger

24. November 2016
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Götz Wittneben im Gespräch mit dem Neurologen und Psychiater Dr. Friedrich Weinberger

Der Neurologe, Psychiater, Psychotherapeut Dr. Friedrich Weinberger ist in dem mitte des Jahrzehnts Aufsehen erregenden Psychiatrie- und Justiz­skandal um Gustl Mollath bekannt ge­worden durch seinen Einsatz für den zu Unrecht langfristig psychiatrisch Inter­nierten. Wein­berger trat gutacht­lich seinen hier involvierten Fachkol­legen, ja letzt­lich dem ganzen mit­ver­strickten Establish­ment scharf ent­gegen und schuf so die Voraussetzung, daß Mollath nach sieben­einhalb Jahren seine Freiheit wiedergewann. Seit über 40 Jahren setzt sich Weinberger mit etlichen Kolle­gen zu­sammen in der „Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.“ gegen den Miss­brauch seiner Fachdisziplin, seines Berufs zu politischen Zwecken ein. Ur­sprüng­lich war dieser über­wiegend aus der Sowjetunion bekannt geworden. Für seine ehren­amt­liche Arbeit wurde Weinberger 2006 mit dem Bundesverdienst­kreuz ausge­zeichnet.

Weinberger sieht aus der Psych­iatrie und Psycho­the­rapie bei deren Nutzen einerseits, ande­rerseits auch weitere Fehlsprosse, Fehlentwicklungen hervorgehen. Nach­haltig tritt er auch ihnen entgegen. Das heute landauf, landab einge­führte „Gen­der Mainstreaming“ hat ja in seinem beruflichen Umfeld, genauer in der Psychoanalyse bei Freuds marxi­sti­schem Schüler Weilhelm Reich seine Wurzeln. Alles, was dazugehört, die Frühsexua­li­sie­rung der Kinder, ihre Einge­wöhnung in alle möglichen sexuellen Prak­tiken ein­schließllich sado-masochi­sti­scher, nicht zuletzt die An­dienung der Homo­se­xualität hat Reich schon propagiert u.a. in seinem Buch von 1936 DIE SEXUALITÄT IM KULTUR­KAMPF – ZUR SO­ZIA­LI­­STI­SCHEN UM­STRUK­­TURIE­RUNG DES MENSCHEN. In der frühen Sowjetunion wurde solche „Sexualpädagogik“ schon geübt, über ihren traurigen Ergebnissen letztlich dann aber aufgegeben. Heute führen das Estab­lish­ment, die etablierten Parteien samt CDU und CSU die psy­cho­analytische Ideen Reichs wieder ein. Sie setzen sie, so Weinberger, in vielen Bundes­ländern in Kitas, Kinder­gärten, Schulen bis in die Universitäten gar tatkräftig um, ve­r­suchen es auch in Bayern mit den verschieden­sten Tricks, vor allem dem der Verschleie­rung. Die krausen Ideen werden heute näm­lich von der UNO ge­pflegt und gehütet. Auf ihrer Weltfrau­en­konferenz in Pe­king 1995 wurden sie von Hillary Clinton for­ciert. Von dort wird das Gender Meinstreaming jetzt so still und lei­se wie auch zäh in alle Länder der Welt hineingedrückt. Klamm­heimlich wurde es so 1997 zum „Grund­prinzip der Euro­päischen Union“ erhoben und 1999 von der Bun­des­regie­rung für alle Be­reiche staatlicher Admi­nistration als „Leit­prinzip und Quer­schnitts­aufgabe festgelegt“. Wie seit Jahrzehnten die Freudsche Psycho­analyse wird diese Art von „Se­xualpädagogik“ dabei als wissenschaftlich fundiert de­kla­riert, während sie de facto, so Weinberger, nichts als Pseudo­wissen­schaft, blanke Ideologie ist.

Dr. Weinberger und seine Mitstreiter legen in den seit 40 Jahren erschei­nenden Rundbriefen der GEP hierzu um­fängliche Quellenangaben vor. Diese, d.h. ein umfäng­liches Beweismaterial wurden über Jahrzehnte aus offensichtlich politischen Gründen hierzulande nur ignoriert, anschei­nend um Reichs ideologische konzipierte „Umstruk­turierung des Menschen“ im globalen Maßstab weiter durch­zusetzen.

Homepage der Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. www.psychiatrie-und-ethik.de